Rundreise Huasteca Potosina

Diese letzte kleine Rundreise durch eine Region, die nur 3 h von San Luis Potosí entfernt liegt, sollte der krönende Abschluss unserer zahlreichen Mexikoreisen werden. Rauschende Wasserfälle, türkisfarbenes, kristallklares Wasser, schwülheißes Wetter, bezaubernde Landschaften – all das zeichnet die Huasteca Potosina, eine Region, die sich über mehrere Bundesstaaten erstreckt, aus. Doch leider machte uns sowohl die Pandemie als auch das Wetter einen Strich durch die Rechnung, sodass wir anstelle der geplanten 7 Tage sogar nur 5 Tage unterwegs waren.

Trotz allem war die Reise natürlich nicht nur schlecht und auch, wenn wir nicht alles wie geplant sehen konnten, sahen wir genug, um diese Region zur landschaftlich schönsten von Mexiko zu küren. Wer auf der Suche nach Entspannung ist, die Natur liebt, in das unverfälschte mexikanische Leben eintauchen möchte und dabei keinerlei Interesse an Mayapyramiden oder ähnlichem hat, sollte die Huasteca Potosina eindeutig der Halbinsel Yucatán vorziehen.

Tatsächlich sahen wir während unserer gesamten Tour keinen einzigen anderen Ausländer oder hörten eine andere Sprache als Spanisch. Vor allem in Tamasopo, dem kleinen Dörfchen unserer ersten Station, gab es nicht mal wie sonst eine großartige kulinarische Auswahl außer Tacos, Chilaquiles, Tacos, Gorditas und – na, wer kommt drauf?! – TACOS!

Unsere Reiseroute im Überblick:

  • 3 Nächte in Tamasopo
    • Puente de dios
    • Cascadas de Tamasopo
    • Cascada de Tamul
  • 1 Nacht (ursprünglich 3) in Xilitla
    • surrealistischer Garten Edward James
    • Castillo de la salud
    • Sótano de las Golondrinas

Fazit: Schade, dass wir diese Region erst zum Ende unseres Mexikoaufenthalts besuchten. Zwar wussten wir schon lange, dass wir auf jeden Fall noch vor unserer Ausreise dorthin fahren mussten, doch schoben wir diesen Besuch nicht zuletzt wegen des schwachen Magens unserer Kleinen immer wieder vor uns her. Unsere Reiseroute führte uns durch viele kurvige Bergstraßen und obwohl wir ihr zuliebe schon auf so manch imposante Wasserfälle, die mitten im Herzen der Huasteca Potosina liegen und nur über holprige Kurvenstraßen zu erreichen sind, verzichteten, saß sie mehr als einmal leichenblass und mit Tüte auf dem Schoß auf der Rückbank.

Ebenfalls in der Region und ca. 2,5 h von San Luis entfernt, befindet sich die Lagune de la media luna, die wir bereits 2019 für einen Tag besuchten.

Tipp zum Lesen: Scrollt ganz nach unten. Tamasopo war der Anfang und Xilitla das Ende unserer Reise. (Beiträge folgen bald)

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